Operationen am äußeren Genitale

urologie-maximilianstrasse-maennliches-genital

In unserer Praxis bieten wir verschiedene Operationen am äußeren Genitale an. Ein häufiges Leiden ist ein sogenannter Wasserbruch (Hydrocele). Er ist im Normalfall harmlos, kann aber durch seine Größe störend sein oder auch Schmerzen verursachen. Dann empfiehlt es sich die Hydrocele operativ zu beseitigen. Dieser Eingriff kann ambulant durchgeführt werden.

Ähnliches gilt für eine Raumforderung, die vom Nebenhoden ausgeht, eine so genannte Spermatocele. Die Verengungen der Vorhaut, Phimose, ist ein weiteres Problem, welches am äußeren Genitale auftreten kann. Hier ist dann gelegentlich eine Durchtrennung des Vorhautbändchens erforderlich. Wenn dies nicht ausreichend ist, wird eine Beschneidung durchgeführt. Dieser Eingriff kann auch in lokaler Betäubung oder auf Wunsch in Narkose durchgeführt werden.




Wir bieten folgende Operationen am äußeren Genitale an:

  • Hydrocelenresektion
    Dieser Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. In der Regel wird die Operation in Allgemeinnarkose durchgeführt. Das Therapieziel ist die Entleerung der Hydrozelenflüßigkeit und durch die Auswahl der geeigneten Operationstechnik soll ein erneutes Auftreten einer Hydrozele verhindert werden. Die Hodenhüllen verbleiben und werden mit einer speziellen Nahttechnik gerafft und um den Hoden gelegt. Somit ist ein Wiederauftreten nahezu unmöglich.
  • Spermatocelenresektion
    Dieser Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. Die Operation wird meist in Narkose durchgeführt. Die Zyste wird präpariert und als Ganzes über Ihren Stiel abgebunden und entfernt.
  • Zirkumzision
    Die Phimose ist eine angeborene oder erworbene Verengung der Vorhaut. Die operative Behandlung der Phimose nennt man Beschneidung (Zirkumzision). Es gibt mehrere Techniken für die Beschneidung, wie z.B. Hautnahtfreie Beschneidung, konventionelle Beschneidung, Mogan-Klemme, Plastibell Glocke, Tara-Klemme, Circ Ring, Gomco Klemme. Wir erklären Ihnen gerne bei uns in der Praxis die verschiedenen Operationstechniken und erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Techniken.
  • Frenulumplastik
    Die Operation wird bei erwachsenen Patienten in der Regel mit einer örtlichen Betäubung vorgenommen. Mit einem Skalpell oder einer Schere wird das Frenulum eingeschnitten. Der Schnitt wird längs vernäht. Am Ende wird meist eine Salbe aufgetragen, die ein Verkleben verhindern und die Fäden geschmeidig halten soll.

Wir beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch zu allen Operationen.