Urologische Operationen

Wir führen operative Leistungen sowohl ambulant, als auch stationär durch. Ambulante Operationen werden in unserem Räumen in der Praxis durchgeführt. Bezüglich stationärer Operationen besteht eine enge Kooperation und gemeinsame Betreuung der Patienten mit der Urologischen Universitätsklinik, Klinikum Großhadern, München. Wir beraten Sie gerne ausführlich und stellen Ihnen kurz die wichtigsten Operationen vor:

  • Transurethrale Laseroperationen der Prostata mit GreenLight Laser.
    Diese hochentwickelte, minimal invasive Behandlung mittels des Hochleistungslaser Greenlight eignet sich hervorragend für die Vaporisation der Prostata bei einer gutartig vergrößerten Prostata (BPE) und entsprechender Symptomatik (BPS). Praktisch blutungsfreie Behandlung, kurze Katheterzeiten und die Operation unter Ruheanalgesie sind die Vorteile dieses innovativen Verfahrens und stellen eine erhebliche Weiterentwicklung der bisherigen Laserverfahren dar. www.greenlighthps.de
  • Harnröhrenoperationen
    Harnröhrenverengungen, sog. Hanrröhrenstrikturen oder Harnröhrenstenosen, sind in erster Linie erworbene Erkrankungen. Oft ist die Ursache eine harmlose Entzündung der Harnröhre oder auch das Einführen eines Blasenkatheters kann schon zu einer Vernarbung mit Harnröhrenverengung führen. Durch diese narbigen Engstellen kommt es zur Verringerung des Harnröhrendurchmessers und dadurch zu Entleerungsstörungen der Harnblase. Je nach Schwere der bestehenden Engstelle kann eine Erweiterung des verengten Harnröhrenabschnittes im Rahmen einer ambulanten Operation in Lokalanästhesie oder in Kurznarkose erfolgen. Bei einer geringfügigen Verengung kann schone eine Aufdehnung der betroffenen Stelle ausreichen.
    In unserer Praxis beraten wir Sie gerne ausführlich über alle Möglichkeiten.
  • Endoskopische Blasentumoroperationen
    An Harnblasenkrebs erkranken ca. 20.000 Menschen jährlich in Deutschland. Er tritt häufiger bei älteren Männern auf. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Blasenkrebs, den oberflächlichen, auf die Schleimhaut der Blase beschränkten Krebs, und den aggressiven, tief in die Harnblasenwand einwachsenden, Krebs. Der erste Behandlungsschritt ist nahezu immer die endoskopische Abtragung des Tumors. Erst das Ergebnis der Gewebeuntersuchung des entfernten Materials erlaubt es uns, die weitere Therapieplanung individuell und entsprechend der gültigen Behandlungsleitlinien zu empfehlen.
  • Operationen am äußeren Genitale
    In unserer Praxis bieten wir verschiedene Operationen am äußeren Genitale an. Häufig ist ein sogenannter Wasserbruch (Hydrocele). Er ist im Normalfall harmlos, kann aber durch seine Größe störend sein oder auch Schmerzen verursachen. Dann empfiehlt es sich die Hydrocele operativ zu beseitigen. Dieser Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. Ähnliches gilt für eine Raumforderung, die vom Nebenhoden ausgeht, eine so genannte Spermatocele. Die Verengungen der Vorhaut, Phimose, ist ein weiteres Problem, welches am äußeren Genitale auftreten kann. Hier ist dann gelegentlich eine Durchtrennung des Vorhautbändchens erforderlich. Wenn dies nicht ausreichend ist, wird eine Beschneidung durchgeführt. Dieser Eingriff kann auch in lokaler Betäubung oder auf Wunsch in Narkose durchgeführt werden.

    Wir bieten folgende Operationen am äußeren Genitale an:

    -Hydrocelenresektion
    -Spermatocelenresektion
    -Circumcision
    -Frenulumplastik

  • Gewebsentnahme aus dem Hoden zur Fertilitätsdiagnostik
    Wenn im Ejakulat keine Spermien nachweisbar sind und ein Verschluss der Samenwege ausgeschlossen wurde, dann lässt sich anhand einer Hodenbiopsie feststellen, ob trotzdem Spermien produziert werden.
    Mit Hilfe eines kurzen operativen Eingriffs unter Lokalanästhesie wird ein kleines Stück des Hodens entfernt und unter einem Mikroskop auf das Vorhandensein von Samenzellen untersucht. Das gesamte Verfahren dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten. Mit Ausnahme eines kurzen Stichs bei der Injektion des Lokalanästhetikums sollte die Untersuchung schmerzlos sein. Nach der Untersuchung können das Scrotum (Hodensack) und der Hoden bis zu vier Tage lang leicht schmerzen, ebenso kann es zu einem Bluterguss kommen.
  • Stereoskopische Prostatabiopsie ultraschallgesteuert in Ruheanalgesie

    Spezialschallkopf mit dem eine gleichzeitige Ortung der Biopsienadel in 2 Ebenen erfolgt. Dies hat eine deutlich erhöhte Treffsicherheit zur Folge.