Vorsorgeuntersuchungen

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Die Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten. Trotzdem nimmt nur jeder 5. der über 45-Jährigen Männer diese Untersuchungen in Anspruch, obwohl der Prostata- und der Dickdarmkrebs die beiden häufigsten Tumorerkrankungen des älter werdenden Mannes sind. Die Vorsorgeuntersuchung beinhaltet die Untersuchung der Leistenlymphknoten, der Haut, der äußeren Genitale sowie das Abtasten der Prostata und des Enddarmes. Zusätzlich können Blut, Urin und Stuhlproben untersucht werden. Für die Heilungschancen ist die frühzeitige Erkennung von urologischen Krebserkrankungen von entscheidender Bedeutung. Je früher eine urologische Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Aussichten auf eine vollständige Heilung. Besonders gilt dies für Prostatakrebs, Hodenkrebs, sowie Nieren- und Blasenkrebs. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige urologische Vorsorgeuntersuchung von größter Wichtigkeit. Wir empfehlen deshalb Männern ab 45. Jahren – auch ohne Vorliegen von Beschwerden – einmal im Jahr eine urologische Krebsvorsorge durchführen zu lassen.

Eine urologische Vorsorgeuntersuchung sollte unter anderem folgende Leistungen enthalten:

  • Ausführliches Anamnese
    In einem ausführlichen Gespräch werden etwaige Beschwerden ermittelt : wie z.B. Beschwerden beim Wasser lassen, häufiges Wasser lassen, Schmerzen beim Wasser lassen, nächtliches Wasser lassen, Abschwächung des Harnstrahls, Blut im Urin etc.
  • Ausführliche körperliche Untersuchung
    Bei der Ausführlichen körperlichen Untersuchung verschaffen wir uns einen Überblick über die wichtigsten Vitalparameter, gleichzeitig können auffällige Veränderungen bereits erkannt werden. Sie umfasst den Gesamtkörperstatus mit Größe und Gewicht, Puls, Temperatur und Blutdruck.
  • Abtastung der Prostata vom Enddarm aus
    Weil die Vorsteherdrüse dabei mit dem Finger durch den Enddarm abgetastet wird, bezeichnet man dieses Verfahren auch als digital-rektale Untersuchung (DRU). Bei der Untersuchung können Veränderungen schnell und einfach festgestellt werden. Vor allem gutartige Vergrößerungen, aber auch verdächtige Knoten und Verhärtungen, können dabei gut ertastet werden, wenn sie sich an einer für den Arzt gut tastbaren Stelle befinden.
  • Ultraschall der Prostata
    Hierdurch kann die Größe der Prostata exakt gemessen werden, auffällige Areale, die eventuell auf einen Prostatakrebs hinweisen, können festgestellt werden und im Bedarfsfall kann eine Gewebeentnahme gezielt und genau durchgeführt werden.
  • PSA-Test:
    Das prostataspezifische Antigen (PSA) kann durch eine Blutentnahme bestimmt werden. Durch den PSA-Wert können besonders die frühen Stadien des Prostatakrebses erfasst werden.

Weitere Sinnvolle Untersuchungen sind die Ultraschalluntersuchung von Nieren und Blase, eine Ultraschalluntersuchung auf Hodenkrebs sowie die Blut-, Urin- und Stuhluntersuchung. Unter Präventionsmedizin stellen wir Ihnen noch zusätzliche Vorsorgeangebote unserer Praxis vor. Wenn Sie Fragen rund um das Thema Vorsorgeuntersuchung beim Mann haben, scheuen Sie sich nicht und vereinbaren Sie einen Termin bei uns in der Praxis. Wir beraten Sie dann gerne ganz individuell, welche Untersuchungen für Sie in Frage kommen und in welchen Intervallen diese durchgeführt werden sollten. Sie persönlich entscheiden dann, gerne im Dialog mit uns, ob und welche Leistungen für Sie in Frage kommen.